Auri

Auri ist ein sehr soziales Pudeltier mit Freude an Mensch und Hund.
Ein immer fröhlicher und gut gelaunter Begleiter,
der uns mit seinen Originalitäten immer wieder zum Lachen bringt.


Photo: N. Hollenstein

Epilepsie

Die Fährtenarbeit bereitete Auri ebenso Spass wie die Personensuche - sei es als Sanitäts- oder Lawinenhund. Er war immer mit riesengrosser Begeisterung dabei.

Am 15. Oktober 2015 bekam Auri seinen ersten Krampfanfall. Nach 9 Monaten folgte der nächste und dann wurden die Abstände immer kürzer. Im Oktober 2016 fiel er von einem Grand Mal gleich in den nächsten und so mussten wir die Therapie mit Aphenylbarbit beginnen. Alle 12 Stunden benötigt Auri dieses Medikament. Es folgten 2 anfallsfreie Monate.

Am 18. Dezember 2016 gingen wir nach einer längeren Pause wieder ins Sanitätshunde-Training. Auri war nach dem Ausstieg aus dem Auto massiv gestresst und nach kurzem Einsatz bereits sehr müde. Auf das Kommando "Zeigen" schaute er mich nur an und wusste plötzlich nicht mehr, was er tun soll. Am nächsten Tag hatte er einen erneuten Grand Mal. Schweren Herzens entschied ich mich, mit dem Hundesport aufzuhören. Ich merkte, dass es für Auri auch frustrierend ist, wenn er wegen der Medikamente nicht mehr so reagieren kann wie vorher. Auri geniesst nun seine Frühpensionierung und ist täglich auf abwechslungsreichen Spaziergängen mit Hundekollegen oder alleine unterwegs.

Nach 15 1/ 2 Monaten Anfallsfreiheit bekam Auri am 5. April 2018 erneut einen Grand Mal. Bis zum 6. August 2018 hatte er alle 3 Wochen wieder Krampfanfälle. Die Dosis wurde mehrmals erhöht. Am 1. November wieder ein Epi-Anfall. Bei der Blutuntersuchung wurden schlechtere Leberwerte festgestellt und die Dosis musste auf 2 x 150 mg Aphenylbarbit reduziert werden. 4 Tage später - am 17. November 2018 - folgte der nächste Anfall. Zur Zeit probiere ich eine ergänzende Therapie mit Heel Cerebrum comp. kombiniert mit A. Vogel Ginkgoforce. Am 28. Dezember 2018 hatte Auri erneut einen Krampfanfall. Ein weiterer Anfall am 8. Februar 2019. Am 6. April, 27. April und 15. Mai weitere Grand Mal Anfälle. Zur Zeit warte ich auf den Bescheid, ob er ein zusätzliches Medikament als Add-On zum Aphenylbarbit bekommen wird.

Epilepsie ist eine furchtbare Erkrankung. Für die Besitzer eines an Epilepsie erkrankten Hundes ist es sehr schlimm, solche Krampfanfälle zu erleben. Von allen Krankheiten, mit denen ich bei unseren Haustieren bereits konfrontiert war, ist Epilepsie die unberechenbarste und beängstigendste Erkrankung.

Photos: C. Flubacher

Impressionen vom Sanitätshunde-Training 

Photos: B. Giorgiano & A. Piccaluga

Auri im Einsatz als Lawinenhund

auf der Fährte...

 
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Updated: 15.05.2019